Home Sport Veranstaltungen Videos Über Uns Links Impressum Archive HISTORIE         Stand 10.12.2016 In der Fremde Bernd Szczygiel Drei Grazien Die jungen Wilden H. J. Matthes Obere Reihe: D. Herfert, S. Stengel, Etter, Ott, A. Milster, Fuchs, B. Schönfeld, B. Herfert, G. Abbenath, Chr. Schuh,   unten in blau M. Stark,   rechts in grün A. Krauser Susanne Stengel H. Stengel, E. Kleingeist, S. Stengel, D. Herfert, A. Milster K. Schmidt, M. Grothe, WD. Schwarzer, U. Freudenberg (unten) S. Stengel, G. Etter, Fuchs, Ott D. Herfert, S. Stengel, G. Etter, A. Milster, Ott E. Kleingeist, G. Etter, S. Stengel, Ott, Fuchs, Schönfeld S. Stengel, G. Etter BERLINER BILLARD CLUB E.V.  WEISS-ROT-WEISS Gute Nachricht: Wir haben noch Platz für neue  Mitglieder - an fachkundiger  Unterstützung wird es ggf. nicht mangeln. Schau mal rein, und ...        Willkommen im Club !
Die Aufarbeitung der Clubgeschichte ist an dieser Stelle eine Neuigkeit, denn sie hat in den ersten 60 Jahren des Bestehens nicht stattgefunden. Da leuchtet es sicher ein, dass über einen so langen Zeitraum spontan kein vollständiges Abbild der Vergangenheit belegt werden kann. Die aktuell vorhandenen Quellen sind freilich unzureichend, dennoch haben sie einige Details zu Tage gebracht, die dem Einen oder Anderen bekannt vorkommen werden. Ein Jeder, der in der Lage ist, einen Beitrag für diese Club-Historie zu leisten und Material zu liefern, ist gebeten hier mitzuwirken, sofern irgend etwas zur Veröffentlichung vorliegt. Gern auch weitergehende Infos zu den vorliegenden Texten und Darstellungen. Danke dafür !
1953 war das Gründungsjahr des Billard-Club Weiss-Rot-Weiss Berlin e. V. Das erste zur Verfügung stehende Sitzungsprotokoll datiert allerdings erst auf den 15.02.1963, also 10 Jahre später. Auch damals und danach immer wieder war der Einsatz von Schiedsrichtern und Schreibern offensichtlich ein Problem - das kommt auch heute bekannt vor. Im Dezember 1981 wurde sogar einstimmig beschlossen, dass unentschuldigtes Fehlen eine Strafzahlung und auch eine Spielsperre nach sich zog. Und immer spielte auch das liebe Geld eine große Rolle, säumige Zahler gab es auch, die deswegen schon mal den Club verlassen mussten. Kosten waren es wohl auch, die dazu führten, dass manches Tuch gewendet wurde anstatt es zu erneuern. Das Domizil des Clubs war um 1959 herum das Donau-Eck an der Weichsel- /Donaustraße in Neukölln. In einer Anzeige wurde die Ausstattung so beschrieben: “2 moderne Köster Excelsior Billards”. Der damals häufig erwähnte Sportkamerad Matthes hatte bei der Clubmeisterschaft 1964 eine Höchstserie von 239 Punkten ! und einen BED von 125 ! Über die Bundesmeisterschaft Freie Partie 2.Klasse im Juni 1965 wurde in der Presse berichtet: “Hans-Joachim Matthes (23) auf dem 4.Platz war wenig vom Glück begünstigt; bei ihm spielten die Partner alle groß auf”. Und weiter hieß es: “Ausgezeichnet die Organisation des BC Weiß- Rot-Weiß; ihm ist die Ausrichtung dieser Bundesmeisterschaft sehr gut gelungen. Besonderer Dank gebührt seinem 1. Vorsitzenden Klaus Oestmann, der alle Spieler mit schönen Erinnerungsgaben erfreute”. Im Januar 1965 wurde Bernd Szczygiel (damals 18) erwähnt, der nach längerer Pause in 2012 wieder zu Weiss-Rot-Weiss zurückgefunden hat, inzwischen allerdings zu BAB wechselte. Er hatte im März 1966 eine HS von 110 Punkten erzielt, Anfang 1967 waren es schon 207, weitere Steigerungen folgten. Bis zur Bundes- meisterschaft im Cadre 35/2 mit einem GD von 50 Pts. in 1984/85. Und 1969/1970 belegte Szczygiel im Cadre 52/2 in der 1.Klasse den 1.Platz. Aus heutiger Sicht ist es eher absurd , dass im September 1966 im Dreiband noch mit Elfenbein-Bällen gespielt wurde. Tischpflege der Mitglieder und auch das Thema Staubsauger brachten es in die Versamm- lungsprotokolle. Und - alle Mitglieder sollten sich eine Weste anschaffen. Im September 1975 wurde allerdings entschieden, mit schwarzer (dunkler) Hose und orangefarbenem T-Shirt anzutreten. Die Beheizung der Tische war bis 1967 auch noch keine Selbstverständlichkeit, und 1980 war der 24-stündige Betrieb aus Kosten- gründen nicht gewollt. Am 1. Mai 1968 bezog der Club ein neues Domizil, über die Verlängerung des alten Vertrages konnte keine Einigung erzielt werden. Am 4. Juni 1971 beschloss die Mitglieder-Versammlung ein neues Logo für den Club. Und immer wieder wurde darüber berichtet, dass Sportkameraden, die kein Interesse am Club hatten oder nicht trainierten, per Abstimmung ausgeschlossen wurden. Andererseits wurde die Notwendigkeit erkannt, durch Werbung neue Mitglieder zu generieren. Aber: Neueintretende Mitglieder mussten ab März 1980 einen Unkostenbeitrag in Höhe von 150 DM entrichten. Im Laufe der Jahrzehnte hat es so manche Begegnungen mit anderen Billard-Vereinen gegeben, die mal bei Weiss-Rot-Weiss stattfanden und im Austausch dann wieder beim befreundeten Club. Dieser gute Brauch hält bis heute an, wenn auch reduziert - eine schöne Tradition. Wer nicht immer dabei war (und wer kann das schon sein?), zugleich aber neugierig ist auf die Namen der fraglichen Vereine, der findet oben eine Aufstellung in der Bilderserie. Am 7. November 1977 wurde Klaus Köhl in den Club aufgenommen und “für entwicklungsfähig” gehalten. Klaus ist bekanntermaßen noch immer Mitglied, entwickelt hat er sich jedenfalls zu einem wichtigen Bestandteil des Clubs. Seine unschätzbaren Dienste in organisatorischer und handwerklicher Beziehung sind nicht wegzudenken, und auch schon im Januar 1979 wurde er zum Materialwart gewählt. Ein guter Spieler ist er allerdings auch. Im Juli 1979 hat eine offene Abstimmung ergeben, dass zukünftig gegen die Aufnahme von weiblichen Sportfreunden “vorläufig keine Einwände bestehen”. Interessenten waren die Ehefrauen zweier Mitglieder und die Bedienung eines Lokals. Erst im Oktober 1979 wurde eine Vereinssatzung entwickelt. Mit dem neuen Namen “BC Weiß-Rot-Weiß Berlin e.V.” sollte der Club in das Vereinsregister eingetragen werden. Gleichzeitig wurde der Umzug des Clubheimes  in die Roseggerstraße 47 in Neukölln geplant, das im März 1980 eingeweiht wurde. In diesem Zusammenhang wurde der Beitrag auf 50 DM erhöht. Im September 1981 wurde eine Jugendarbeit/-förderung ins Leben gerufen, die schon nach kurzer Zeit als “sehr positiv” bezeichnet wurde. Der Sportfreund Günter Peich wurde für seine diesbezügliche Leistung gewürdigt. Und deshalb hat denn auch der Verband ein Jahr später Jugendliche zu WRW geschickt, um die gute Jugendarbeit zu würdigen. Der Sportkamerad Wolf-Dietrich Schwarzer wurde am 25. November 1984 als Mitglied aufgenommen, er ist freilich allen Anderen gut bekannt. Und er gehört nun schon zu den “Alten Eisen” des Clubs. Damals kam er wohl gerade noch rechtzeitig, denn im Mai 1985 wurde wegen zu hoher Mitgliederzahl ein Aufnahmestopp erwogen. Ein guter Tag für den Club war der 1. Oktober 1990, denn es trat ein junger Spieler dem Verein bei, der ab sofort seine Leistungen permanent steigern konnte und es bis in die Deutsche Spitze und darüber hinaus geschafft hat: Sven Daske. Bereits drei Jahre später wurde Sven Deutscher Jugendmeister, und die Erfolgsserie riss nicht mehr ab. 1997 wurde Sven sogar Europameister der Junioren in der Freien Partie auf dem Matchbillard. Diverse Nationale Titel folgten, die auf seiner eigenen Website nachzulesen sind: http://www.svendaske.com/werdegang.html. Freilich war Sven nur wenige Jahre bei uns, denn für einen Spieler seiner Qualität war unser Club denn doch mindestens eine Nummer zu klein. Immerhin: Am 10. August 2013 besuchte er uns anlässlich unseres 60. Geburtstages (siehe unten). Ein ganz besonderes Event fand in der Saison 1990/1991 bei Weiss-Rot-Weiss statt - eine Deutsche Meisterschaft. Das Bemerkenswerte daran war auch, dass dies das erste Turnier nach der Wende in Berlin war. Und der damalige 1. Vorsitzende von WRW, Dieter Herfert, gleichzeitig Landespressewart, hat seinerzeit mit dem DBU-Sportwart Feige die Veranstaltung vereinbart, dann geplant und durchgeführt. Alle Achtung! Das können wahrlich nur wenige Billard-Clubs von sich sagen, eine solche Veranstaltung ausgerichtet zu haben. Es waren 16 Damen, die in der Freien Partie auf dem Kleinen Billard die Beste dieser Spielzeit suchten und fanden.  Am Ende war es Susanne Stengel, die den 1. Platz belegte. Und dies mit einer ganz hervorragenden Leistung: 600 Punkte in 30 Aufnahmen, also GD 20,00, BED 150 und HS 237! Das waren Werte, an denen sich so mancher “Herr” die Zähne hätte ausbeißen können. Nach Susanne Stengel kam allerdings erst Mal eine größere Lücke, und dann folgten Etter und Ott auf den Plätzen. Das Endklassement des gesamten Turniers ist dies. Alle teilnehmenden Damen erhielten Pokale aus der Hand des Kommunalpolitikers Bielka. Eine gelungene Veranstaltung war diese Deutsche Meisterschaft mit guten Leistungen in sportlicher und freundlicher Atmosphäre und mit einem hohen Werbewert für den Billardsport. Einige Erinnerungen an diese ereignisreichen Tage siehst Du hier, klick drauf.
60 Jahre Weiss-Rot-Weiss Die Rechenaufgabe ist leicht: Vor 60 Jahren hieß es 1953 - und dies war das Gründungsjahr unseres Clubs. Doch in diesem Jubiläumsjahr 2013 sollte der alten Zeiten ein wenig gedacht werden anlässlich eines Einladungs-Turniers mit Gästen, die mitspielen konnten wenn sie wollten oder auch nicht. Zu diesem Zweck hatte sich das Geburtstagskind räumlich herausgeputzt, was ja auch tatsächlich Not tat. Am 10. August 2013 war es dann soweit, ein Termin, auf den so manches zugeschnitten war in den Monaten davor. Und es sollte ein guter Tag werden, denn alles war vorbereitet, um uns und den Gästen ein paar schöne Stunden zu bieten. Die Ersten waren schon lange vor der vereinbarten Zeit - 11 Uhr - erschienen, um auch ja nichts zu verpassen. Bis dann allerdings (fast) alle angekommen waren, verging dann doch noch einige Zeit. Schließlich mussten auch noch die 2er Mannschaften gebildet werden, was nicht so leicht war, da manche Vereine in ungerader Zahl gekommen waren. So hatte der Turnierleiter Wolf- dietrich Schwarzer alle Hände voll zu tun, um die vier Gruppen zu bilden, die dann als Vorrunde in die Startlöcher gingen. Zuvor wurden die Gäste von Thomas Fischer begrüßt und die Veranstaltung  eröffnet, ergänzt durch Erinnerungen an die vergangenen Jahre von Wolfdietrich Schwarzer. Und gern haben wir die Geschenke der Gast-Vereine entgegen genommen, die uns an diesen denkwürdigen Tag noch lange erinnern werden. Vielen Dank dafür. Fotos des Events findest Du auf der Seite Veranstaltungen.
Billard-Club   Weiss-Rot-Weiss  Berlin e. V.	      	    Postanschrift: Eisenacher Straße 41		bc-weiss-rot-weiss@live.de      Äneasstraße 1A, 12109 Berlin,  T. 7041195       	    12109  Berlin-Tempelhof-Mariendorf		www.bc-weiss-rot-weiss.de
 Mitglied der Berliner Billard Freunde